Doktorarbeitsthema zu vergeben (von Simmis Mama)

Simmis Mama bietet ihren Jugendamt- / Sorgerechtsfall mit kompletter Akteneinsicht etc. als Thema für wissenschaftliche Arbeiten oder Fachartikel an:

„Fachgebiete:
Jura, Rechtswissenschaft Sozialpädagogik, soziale Arbeit, Soziologie, Genderwissenschaft, Islamwissenschaft, Völkerkunde etc.


Gerne auch als Studienarbeit / Hausarbeit / Bachelor- oder Masterarbeit etc.

Gerne auch wissenschaftliche Publikationen.“

Wer also Interesse an dem Thema hat oder wer gerne mal etwas veröffentlichen will, wendet sich an Simmis Mama.

Quelle: Doktorarbeitsthema

Kind und Job – nahezu inkompatibel

In der Reihe Eltern im Job heute Teil 2 von Maras Gedanken zur Jobsuche, wenn man mit einem kleinen Kind eine Teilzeitbeschäftigung sucht.

marasgedanken

Wenn man als Mutter eines Kleinkindes Stellenanzeigen durchforstet, kann man nur durchdrehen.

Bei der Eingabe seiner Jobbezeichnung in eine Suchmaschine wird man vielleicht noch freudig überrascht sein, ob der vielen Angebote. Leider hat man vergessen „Teilzeit“ als Suchkriterium einzugeben und die Ernüchterung folgt sofort. Die angezeigten Jobs verringern sich binnen einer Hundertstel-Sekunde auf ein Zwanzigstel. (Update: Von diesen übrigbleibenden Jobs, sind dann auch noch die Hälfte über Zeitarbeit zu vergeben)

Vielleicht ist man unkonventionellen Arbeitsmodellen zugeneigt, wie z.B. nur einen oder zwei oder drei Tage die Woche arbeiten. Solchen Konstruktionen, an weniger als vier Tagen die Woche arbeiten, auf Wunsch des Arbeitgebers eventuell noch zu abweichenden Zeiten, stehen schon die Kita und die Behörde, die den Kita-Gutschein vergibt, kritisch gegenüber. Sie stellen sich maximal quer, so dass man es als Mutter irgendwann aufgibt, weiter den Traum einer für einen selbst kinderkompatiblen Arbeit zu verfolgen. Man wird quasi  gezwungen, so viele…

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Wie man sich einen Arbeitstag teilt

Das kleine Kind ist krank. Wieder. Das letzte Mal ist ja auch schon eineinhalb Wochen her.

Durchschnittlich haben Kinder im zweiten Lebensjahr 12 mal eine Erkrankung. Aber das will man ja eigentlich gar nicht wissen 🙂

Wenn man nicht arbeiten müsste, wäre es kein Problem. Mit dem Kind kuscheln, mit dem Kind spielen, sich eine gemütliche Zeit machen.

Wenn aber beide arbeiten, wird aus Mitgefühl schnell Frust und Panik. Weiterlesen „Wie man sich einen Arbeitstag teilt“

Work – Life – Balance für Juristen

Neulich gelesen: Auf seiner Website Juratopia hat Lucas Kleinschmitt einen Artikel mit dem schönen Namen Unwiderstehliche Work – Life – Balance Angebote für Juristen verschiedene Arbeitgeber mit besondern guten Angeboten zur Familienvereinbarkeit aufgelistet. Abseits vom altbekannten Öffentlichen Dienst eine spannende Liste für alle, für die Zeit zu haben auch Lebensqualität bedeutet.

 

Persönliches zur Vereinbarkeit

Heute ein Beitrag von martamam zum Thema Vereinbarkeit in der Reihe Eltern im Job. Sie arbeitet als Juristin im öffentlichen Dienst.

Sick teddy bear

Ich komme gerne dem Angebot von Juristin nach und schreibe etwas zu ihrer Kategorie „Eltern im Job – Persönliches zur Vereinbarkeit“. Das passt gerade ganz ausgezeichnet zu meiner Situation in diesen ersten Wochen des Jahres:

Ich gehöre generell eher zu den berufstätigen Müttern, die der Meinung sind, Vereinbarkeit geht. Jedenfalls für mich, denn ich selbst finde ideale Rahmenbedingungen dafür vor und muss mich auch nicht jedes Mal rechtfertigen, wenn eines meiner Kinder krank ist. Ich arbeite 34 Wochenstunden im öffentlichen Dienst mit individuellem Arbeitsbeginn um 9.30 Uhr (spätestens), habe einen Homeoffice-Tag, verständnisvolle Kollegen, einen netten Chef und kaum kranke Kinder. Es läuft alles sehr gut und ich habe das Gefühl, alles im Griff zu haben oder jedenfalls mit Überraschungen organisatorisch im erträglichen Maße umgehen zu müssen. Bis jetzt.

Seit meinem Wiedereinstieg nach der Elternzeit mit meinem dritten Kind stoße ich trotz des familienfreundlichen Arbeitsumfeldes an meine Grenzen. Ich arbeite seit Ende Oktober wieder…

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Die erste Klausur – Selbstbetrug ist auch kein Kavaliersdelikt

So, nun habe ich es geschafft. Die erste Klausur geschrieben, nach x Jahren. Ehrlich, ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wann ich die letzte geschrieben habe. Nur an das Gefühl von Zeitknappheit, Handgelenkskrampf und rauchenden Köpfen, das bleibt wahrlich lange in Erinnerung.

Nun also ran, denn „das Examen ist ein Klausuren – Examen“ (alter und wahrer Repetitorspruch). Und was muss man dann üben? Natürlich das Klausuren – Schreiben. Und zwar unter Examensbedingungen. Ich kann schonmal zusammenfassen: Hat früher irgendwie mal besser geklappt. Seufz.

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Jede emanzipierte Frau braucht einen emanzipierten Mann

Gerade hat Mara in ihrem Blog über über Emanzipation geschrieben („Warum ich mich und die meisten Frauen, die ich kenne, für total unemanzipiert halte …“)

Dabei betitelte sie sogleich ihr Befürchtung, ihre Follower zu verlieren, wenn sie Frauen als unemanzipiert beschreibt. Denn heutzutage ist unemanzipiert keine Zustandsbeschreibung, sondern ein Schimpfwort, oder? Selbst wenn frau in der gleichen Rolle lebt wie vor 100 Jahren, als unemazipiert will keine gelten.

Der Grundgedanke der Emanzipation ist ja, selbstbestimmt(er) zu leben. Und ja, sollten wir das nicht alle? Nicht in einer Märtyrer-Rolle verharren, sondern aktiv unser Leben so gestalten, dass wir uns darin wohlfühlen? Weiterlesen „Jede emanzipierte Frau braucht einen emanzipierten Mann“