Eine unendliche Geschichte: die Vereinbarkeitslüge

Heute möchte ich einmal auf den aktuellen und sehr berührenden Beitrag von dieverlorenenschuhe aufmerksam machen. Ich denken, es geht wirklich vielen Müttern so, das sie sich quasi zerreiben zwischen den Anforderungen.

Dabei geht es nicht um persönliches Versagen, wie man es oft empfindet, sondern um die Umstände, in denen man lebt und – insbesondere – arbeitet. Hier ist ihr Beitrag (sie arbeitet als Musikerin):

Die verlorenen Schuhe

Ursprünglich wollte ich meinen Blog auch mit anderen Geschichten füllen, mit Geschichten aus meiner Kindheit oder Gedanken zum Leben allgemein. Aber ich lande immer wieder hier, in der Falle der Vereinbarkeitslüge. Die Unvereinbarkeit meiner eigenen Berufstätigkeit mit meinem Mutterdasein lässt mich nicht los. Und ich jammere, das gebe ich zu, aber manchmal tut es gut, sich alles einfach von der Seele zu tippen.

Wieder einmal habe ich etwas nicht so hinbekommen wie ich sollte (wollte). Okay, so sollte ich nicht denken. Ich weiß inzwischen, was ich in den letzten Jahren alles geleistet habe – vieles ist eben aber meiner Meinung nach auch nicht so gut gelaufen. Ich bin keine Supermom und trotzdem schaffe ich es gleichzeitig nicht, auch noch eine Super-Arbeitnehmerin zu sein. Ich soll (nicht unbedingt gleichzusetzen mit ich möchte) auf 1000 Hochzeiten tanzen, also gleichzeitig, aber schaffe gerade mal eine, zersaust und ungeschminkt (bildlich betrachtet natürlich).

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Autor: Juristin

Juristin, Mutter, Ehefrau u.v.m.

3 Kommentare zu „Eine unendliche Geschichte: die Vereinbarkeitslüge“

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