Das Repetitorium – Ausbildung neben der Ausbildung

Zum Wiedereinstieg habe ich mich für ein Repetitorium entschieden. Auch meine Lerngruppenpartnerin besucht ein solches, allerdings ein anderes als ich.

Ich finde, in oder nach der Elternzeit ist das wirklich ideal. Man hat in der Regel eine Akte pro Woche, man wiederholt die wichtigsten Dinge, verirrt sich nicht in Randproblemen und vor allem hat man einen professionellen und kompetenten Ansprechpartner, den Dozenten. Man bekommt die Veränderungen der letzten Jahre, die neuesten Entwicklungen der Rechtsprechung präsentiert. Übersichtliche Unterlagen. Vertiefungshinweise. Pädagogisches Wissen über Stoffvermittlung. Und: ein gutes Gewissen 😀 Weiterlesen „Das Repetitorium – Ausbildung neben der Ausbildung“

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„Ich bin keine Feministin …“

Bildquelle: Huffington Post

Immer wieder lese ich von Frauen, die sagen, sie seien (selbstverständlich*) keine Feministinnen noch wollten sie welche sein.

Ich muss sagen, dass ich das nicht nur nicht nachvollziehen kann, sondern überhaupt in keinster Weise kein bisschen nicht verstehe, wie man das Bedürfnis haben kann, sich von einer Bewegung abgrenzen zu müssen, die einem mehr Rechte zugestehen will.

Der einzige Beweggrund, Weiterlesen „„Ich bin keine Feministin …““

Vereinbarkeit – die nicht so perfekte Balance

Heute ein Beitrag von Mutterstiefchen in der Reihe „Eltern im Job“. Sie schreibt über Thema Nr. 1 von berufstätigen (Kleinkind)Eltern: Das Kind ist krank – wieder! Wie sag ichs meinem Chef? Und was sagt mein Chef mir?

Mann Kind Koffer

Jede berufstätige Mutter kommt irgendwann mal mit dem Wort „Vereinbarkeit“ in Kontakt.

Es ist zwangsläufig so, denn irgendwie versucht man als Mutter beides im Gleichklang zu halten. Die Arbeit nicht zu sehr im Vordergrund halten aber dennoch nicht zur „unzuverlässigen“ (Teilzeit) Mutti zu mutieren, die ständig (Kind)-Krank ist. Zumindest ist das mein Empfinden.

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Wie beurteilen Sie ihre Kita?

Kennt Ihr eigentlich die Elternvertreter euer Kita? Den Kitaausschuss in eurer Kita? Die Elternvertreter des Bezirks, des Bundeslandes?

Viele Eltern haben wenig Zeit für Engagement, aber nirgendwo kommt es ihren Kindern direkter zugute als in der Elternmitarbeit, denn in den Betreuungseinrichtungen verbringen Kinder soviel Zeit wie nirgends sonst, nicht beim Fußballverein, nicht beim Tanzen, nicht bei Oma und Opa.

Die Elternvertretungen der Bundesländer haben auf Initiative einzelner Eltern die Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (Bevki) gegründet, um den Eltern eine starke Stimme zu geben.

Diese initiierte das Programm »Qualität vor Ort« und will mit einer Online-Erhebung herausfinden will, wie Eltern die regionale Betreuungssituation in Kitas und der Kindertagespflege beurteilen.

Je mehr Eltern daran teilnehmen, desto bessere Arbeit kann die Bevki für uns und unsere Kinder leisten. Also stimmt ab!

Vereinbarkeit

Heute schreibt Greta in der Reihe „Eltern im Job“ über ihre Arbeit (30 Wochenstunden), das „getrennt erziehend“ Wechselmodell mit zwei Grundschulkindern und die „Zeit zum Leben“. (Anmerkung: Die Erfahrungen von Vätern sind auch gefragt 😉 )

gretaunddasleben

Juristin fragt uns Mütter nach unseren Erfahrungen mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Von ihrer Frage und den dazu auf ihrer Seite veröffentlichten Texten habe auch ich mich anregen lassen.

Als Wechselmodellmama habe ich mit der Vereinbarkeit von Familienleben und Erwerbsarbeit weniger Probleme als eine Mutter, die mit ihren Kindern immer zusammenlebt – das ist mir sehr bewusst.
Dass meine zwei Söhne hälftig bei mir und hälftig bei ihrem Vater leben, ist nicht meine Idealvorstellung von Familie und bleibt emotional schwierig für alle. Trotzdem kommt das Wechselmodell zumindeste einer fairen Aufgabenteilung zwischen beiden Eltern relativ nahe (wie schwer dies innerhalb von Beziehungen zu leben ist, ist sehr bewegend hier beschrieben) und die kinderfreien Tage – zur Zeit jede zweite Woche von Dienstagmorgen bis Montagmorgen – ermöglichen mir vieles: Überstunden. Mehr Überstunden. Den liegengebliebenen Haushalt nachzuarbeiten. Arzttermine mit nur einem Kind. Teilnahme an Elternabenden ohne Betreuungsproblem. Freundschaften, die nicht im…

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Volker Kitz – So wehren Sie sich gegen Überstunden

Aktuell auf Spiegel online ein Artikel von Volker Kitz, den man ruhig mal gelesen haben kann als Arbeitnehmer 😀 Darin die rechtlichen Grundlagen zum Thema Überstunden. Wahlweise kann man auch einfach mal das Arbeitszeitgesetz lesen 😉

Volker Kitz – „Zu viel Arbeit. So wehren Sie sich gegen Überstunden.“

Vereinbarkeit bei uns

Heute von der Jongleurin (welch passender Name 😉 ) ein Beitrag zum Thema „Eltern im Job“. Sie arbeitet im politischen Bereich und ist „getrennt erziehend mit Freund“. Viel Spaß beim Lesen.

Leben. Läuft.

Das Thema „Vereinbarkeit“ ist bei mir immer ein ganz Großes – lange aus beruflichen Gründen, aber auch persönlich. Inspiriert von der Juristin will ich an dieser Stelle einmal beschreiben, wie es bei mir zu Hause aussieht.

Beruflich habe ich eine 30-Stunden-Stelle, Mittwochs dabei immer frei, mit sehr moderater Überstunden-Anfälligkeit. Büro-Besetzungszeit ist von 9-17 Uhr, es ist aber kein Thema, wenn ich mal früher gehe oder später komme, das ist sehr entspannt und auch spontan mal möglich. Meine beiden männlichen Kollegen haben zwar keine Kinder, sind aber im Ehrenamt sehr engagiert und handhaben es genauso, wenn sie Termine für ihr Engagement haben. (Für mich mal wieder ein Hinweis, dass Vereinbarkeit für Männer oft nicht bei Kindern anfängt, sondern bei zeitintensiven Hobbys. Das wäre auch mal einen Beitrag wert.) Mein Chef und das ganze Büro ist für eine Partei tätig, die Vereinbarkeit explizit unterstützt, und das wird hier tatsächlich ganz gut umgesetzt. Und ich schaffe es…

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