Kopfarbeiter – Das Sonntagsdilemma

Guten Müdennein… Morgen!

Unser Wochenende war super. Viel Besuch, Ausflüge, Familienzeit. Sooo schön! Am Sonntag waren wir gegen 15 Uhr wieder zuhause und alle ziemlich erschöpft. Die Eltern müde (von den abendlichen Vorbereitungen), die Kinder hatten stundenlanges Hochleistungstoben hinter sich.

Also haben wir noch zusammen gesessen, gespielt, Kuchen gegessen, Klavier gespielt und es war wunderbar. Gemütlich. Familiär.

Gegen 16 Uhr dann: Freizeit (= Zeit zum lernen, diese Woche war ja wieder das Kind krank *grmpf*). Allerdings …. wie soll man lernen, wie soll man anspruchsvolle Kopfarbeit verrichten und sich die Feinheiten der BGH Rechtsprechung zum Thema Beweisverwertung oder juristischer Vermögensbegriff aneignen, wenn man einen gefühlten Schlafmangel von 1000 Stunden hat echt sehr müde ist. Konzentration ade! Was habe ich in den letzten Wochen abends schon manchmal zusammengeschrieben, nur um mich am nächsten Tag beim Lesen – oder noch besser, beim Vorlesen in der Lerngruppe hust sehr zu wundern. Das ganze Wörter und die Logik fehlen, war das noch das wenigste.

Also, kurz hinlegen und schlafen? 30 min? Nee, danach bin ich erst recht gerädert und werde mindestens eine weitere Stunde nicht richtig wach, um dann, nach dem Tiefpunkt, abends bis zwei Uhr nachts wach zu sein. Und somit am nächsten Morgen um sechs wieder müde aus dem Bett zu steigen.

Also den ganzen Nachmittag und die letzte Lerngelegenheit der Woche knicken? Da wären noch vier Stunden drin, das ist echt viel für mich. Und das schlechte Gewissen würde schreien. Schließlich habe ich die ganze Woche das kranke Kind betreut.

Entschieden habe ich mich für einen Kaffe, war aber die falsche Entscheidung, merke: nach eins keinen Kaffe mehr für mich! War dennoch wach bis halb zwei. Müde am nächsten Morgen. Und dann bezüglich eines Mittagsschlafs die gleiche Frage: Schlafen und aus Zeitmangel nicht lernen oder Lernen und aus Schlafmangel nichts kapieren?

Das ich in letzter Zeit immer schlechter einschlafen kann und langsam die Medizinstudenten verstehe, die tagsüber Aufputschpillen und abends Schlaftabletten einwerfen, ist eine ganz andere Sache. Dazu in einem der nächsten Postings.

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Autor: Juristin

Juristin, Mutter, Ehefrau u.v.m.

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