Abstillen, durchschlafen

Vor ca. 3 Wochen haben wir abgestillt. Die kleine Tochter war sehr bedürftig, sie hat lange gebraucht, aber nun es geht auch ohne Stillen. Sie schläft durch 😀 Wacht sie auf, wühlt sie sich in 90 Prozent der Fälle nun auch alleine in den Schlaf zurück. Abgesehen von der letzten Woche, als sie krank war *gähn* Und sie schreit nun nachts auch nicht mehr so ohrenbetäubend, weil sie nicht in den Schlaf findet… eindeutig wieder ein Stück erwachsener.

In den ersten 10 Tagen war ich erstmal … müder. Nun habe ich mich ans wieder durchschlafen gewöhnt … und merke auch gleich: Wir wachen jetzt nämlich auch vom Wecker des Mannes auf (5:15 Uhr) :-/ Und da ich – mit von Natur aus leichtem Schlaf – dann schon ein paar Stündchen ununterbrochenen Schlafes hinter mir habe, genau wie die kleine Tochter, können wir nun auch öfters nicht wieder gleich einschlafen :-/ Noch schlimmer, wenn der müde Mann die Schlummertaste drückt *zonk* oder verschläft und erst eine halbe Stunde später aufsteht. Er ist so der Typ „nur noch kurz liegenbleiben“ sowie „schlafen auch bei Weltuntergang“, während ich Typ „sofort wach von ersten Morgenvogel“ bin. Beim nächtlichen Stillen werden ja für Mutter und Kind Einschlafhormone ausgeschüttet, nun nicht mehr … Wenigstens schläft die kleine Tochter meist nach kurzer Zeit wieder ein. Ich nicht, weil sie oft weint, wenn sie wider die Müdigkeit geweckt wird. Oder.. schreit. Am liebsten in mein Ohr. Ganz dicht an Mama. Alaaaarm! Aber manchmal oder sogar öfter schläft sie sogar weiter, und nur ich bin wach.

So starte ich nun also manchmal müder in den Tag als vorher…. weil wir durchschlafen. Und bin dann manchmal wach von etwa 5:30 Uhr – 6:30 Uhr. Danach bin ich wieder in der Einschlafphase und sooo müde, aber dann ist ja Aufstehzeit. Fast zumindest. Aber die 20 min Schlafen reißen es dann auch nicht mehr raus.

Vielleicht hilft die Hormonumstellung ja wenigstens beim klareren Denken. Mal sehen … (gemerkt habe ich noch nichts).

Jedenfalls kann nun der Sommer Sonnenschein kommen… jetzt bitte!

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Autor: Juristin

Juristin, Mutter, Ehefrau u.v.m.

5 Kommentare zu „Abstillen, durchschlafen“

  1. Juchu: Deine Boobs Brüste gehören wieder Dir! Endlich wieder … Äh, ich weiß jetzt nicht, wie viel „offenherzige Freude“ Du verträgst, *räusper*
    Falls es Dich interessiert: Hier ein Zeitungsbericht über den Milchskandal von Groß-Bummelsdorf *KLICK* 😉

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  2. Ich habe meine beiden ja mit Pumpen versorgt und das 5 Monate durchgehalten. War aber dann auch froh, dass es vorbei war. Wirklich durchschlafen tun unsere zwar erst seit 3 Wochen etwa wirklich, weil sie vorher Dauerkrank und somit hustend/schnupfend/fiebernd immer wieder unterbrochene Nächte hatten, aber ich muss sagen, es ist positiv aufgefallen.

    Wobei ich auch reißaus nehme, wenn Töchterchen mal wieder um halb vier morgens kuscheln kommt. Ich kann mit wühlendem Kleinkind an mir einfach nicht schlafen.

    Wünsche dir baldigst erholsame Nächte ^.^

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  3. Ich weiß auch noch genau, wie es bei mir war, als die Nächte wieder mir gehörten. Den eigenen Schlafrhythmus muss man erst wieder in den Griff bekommen. Aber sei versichert, wenn gerade alles wieder eingespielt ist, kommt die nächste Phase. Meine Kleine hat kurz nach dem Abstillen und Durchschlafen eine Phase gehabt, in der sie immer dann einen nächtlichen Schreianfall bekommen hat, als ich abends gerade eingeschlafen war. Diese Phase hat Monate gedauert… Aber auch die haben wir irgendwie überstanden.

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