Ein neues Jahr

neujahr

 

Das neue Jahr ist da! Zeit für einen Rückausblick.

Vor einem Jahr habe ich dieses Blog und die Examensvorbereitung – sachte, ganz sachte – gestartet.

Zusammengefasst kann ich sagen: Das, was ich in dieser Zeit mit kleiner T. und großer T. lernen konnte, entspricht dem, was ein Mensch ohne Kinder in ca. 5-6 Monaten lernen kann. Wenn man also eine Tauchstation macht, entspricht dies genau dieser Zeit.

Dabei sind die drei Verlängerungsmonate, sprich: Elternzeit, die ich genommen habe, mit drin. Ohne hätte ich einen deutlichen Nachteil gehabt. Natürlich ist jede Konstellation von Vorwissen, Abstand zu Studium, Länge der Elternzeit, Anzahl der Kinder, Temperament und Anhänglichkeit der Kinder, Hilfe des Mannes, falls vorhanden, Hilfe der Familie, falls vorhanden, usw. abhängig.

Aber ich bin ziemlich zufrieden mit mir.

  • Ich habe es von ca. 5 Punkten an Anfang auf ein 1. Probeexamen mit dem Schnitt – mittleres befriedigend – gebracht.
  • Ich habe „den Strafrechtsfluch“ gebrochen, und hatte durchaus auch mal zweistellige Ergebnisse, in jedem Fach.
  • Ich brauche nicht mehr 3 (halbe) Tage, um eine 5-Stunden-Klausur zu bearbeiten, sondern: 5 Stunden! Und ein bisschen Nachlesezeit.
  • Ich hatte sehr nette und ermutigende Korrekturanmerkungen unter manchen Klausuren.
  • Ich habe mein bestes Klausurergebnis des gesamten Referendariats um einen zwei Punkte verbessert!

Was habe ich nicht geschafft:

  • „alles“ vom Pflichtstoffkatalog zu lernen, nicht mal ansatzweise.
  • mit mich aktueller Rechtsprechung zu beschäftigen.
  • regelmäßig (täglich oder fast täglich) zu wiederholen.
  • alle Klausuren / Fälle nachzuarbeiten
  • alle Unterlagen durchzuarbeiten: vieles vieles, ich würde sagen ein Großteil ist liegengeblieben.
  • Haushalt, Freunde, Kinder, Sport, Freizeit ….

Wem habe ich meine Erfolge zu verdanken?

  • dem besten Ehemann!
  • den besten Kindern!
  • der besten Lerngruppenpartnerin!
  • und mir natürlich 😉

Was kommt?

Probeexamen zwei, schriftliche Prüfungen, mündliche Prüfung (Bestehen der schriftlichen vorausgesetzt), evtl. Wiederholungsversuch? Dazwischen: Bewerben (hier Begeisterung einfügen falls vorhanden)

Ziele?

Nein, nur Ideen: 6,5 in den schriftlichen Prüfungen fände ich ok, 7,5 toll. (Jemanden mit mehr als 8,x habe ich sowieso noch nie getroffen, was mich ja immer wieder erstaunt, dieser Unterschied zum 1. Examen.)

Ich wünsche Euch ein erfolgreiches neues Jahr!

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Autor: Juristin

Juristin, Mutter, Ehefrau u.v.m.

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