Was machst du eigentlich den ganzen Tag? – 5. Februar 2017

Heute  Gestern Vorgestern …. der 5. Februar 2017.  Frau Brüllen fragte wieder „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ (WMDEDGT). Auf ihrer Seite könnt Ihr noch viele andere Beiträge lesen.

Ein ganz normaler Examensvorbereitungstag kurz vor dem Examen mit Kind – sprich: Das Wochenende durcharbeiten und dann noch die Kinderparty schmeißen 😉

Heute sogar mal mit Bildern.

Die Nacht

Irgendwann kurz nach Mitternacht wacht die kleine T. auf und weint bitterlich. Naja, man könnte es auch schreien nennen. Ich halte gefühlt ewig – in Wahrheit vielleicht 10 min? – ihre Hand, was sonst immer hilft. Dann Hand aufs Gesicht. Hilft sonst immer super und sofort. Ganz orientiert scheint sie nicht zu sein. Die andere Hand schon seit Anfang auf dem oben liegenden Mamaohr, denn sie schreit LAUT. Schließlich wuchte ich sie doch in unser Bett in die Mitte. Augenblicklich schläft sie ein.

Der Morgen

ca. 6:30 Uhr

wach…

ich glaube große T. steht auf. Sie hat heute ihre große Party und ist aufgeregt wie verrückt. Zwei müde Grummeleltern – so muss es jeden Sonntagmorgen aus ihrer Sicht aussehen. Zum Glück ist Opa da, zu dem sie jetzt hinübergeht.

Wir Eltern sind natürlich gestern abend zu spät zum Ausgeschlafensein ins Bett gekommen. Aber im Halbschlaf schlafen wir mit kleiner T. in der Mitte noch irgendwie weiter, denn kleine T. kuschelt gern (wie schön!).

Ca. 7:10 Uhr

Kleine T. ist wach und verkündet: „aufstehen! anziehen!“Der Mann ergibt sich. Ich bleibe mit Kopf- und Nackenschmerzen noch ein bisschen liegen….

7:45 Uhr

Aufstehen muss sein. Ich werfe mich in Kleidung und überlege, ob ich lieber das Seepferdchen Abzeichen nochmal festnähen oder Arbeitsunterlagen kopieren soll, die ich heute abgeben will. Nähen gewinnt. Schließlich ist nur heute der Tag, an dem ich das Seepferdchen durch Festnähen vor der Auflösung bewahren kann – nachher geht große T. zum Schwimmkurs und ist sooo stolz. Ich nähe also. Man muss die richtigen Prioritäten setzen ;-D

Dann ist es auch schon Zeit zum Losgehen. Ich schaue ins leere Hosenfach im Schrank. Zwei Hosen – DIE zwei Hosen – hängen auf der Wäscheleine. Ich greife die erste Hose. Nee, eindeutig viel zu eng. Lieber die zu enge oder die zu tief geschnittene? Hm… Mit Luft anhalten geht die erste dann doch noch zu. Naja, nur für heute. Brauche MOM Jeans. Nur zum Shoppen keine Zeit. Auf geht’s.

Ca. 8:28 Uhr

15 min zu spät. Aber Brot mitnehmen muss sein. Heute habe ich den kompletten Tag Crashkurs, und Hunger ist doof. Ich eile los. Mann und Opa schmeißen heute als die große Kindergeburtstagsparty. Wow!

Oha, der Brief ans Krankenhaus liegt fertig da. Ist vom Kind und ich habe einfach mal gewartet, bis der Mann sich darum kümmert (Spoiler: 3 Wochen). Brief kommt mit. Draußen: Regen!

An der Bahn: Oh nein. Sonntagsfahrplan! Ich warte. Aber trotzdem. Wenn ich 15 min von 8 Stunden Seminar verpasse – was solls. dafür kann T. stolz mit Schwimmabzeichen ins Wasser springen.

502_1Frühstück in der Bahn. Kaffee muss sein! Mit viel Zucker, für gute Laune.

Der Vormittag

Exakt soviel zu spät gekommen wie losgegangen minus 3 min (geplantes „kurz vor der Zeit da sein“). Die Zeitplanung wäre super. Bei pünktlichem Losgehen.

502_2Ich finde Crashkurse semigut, denn nach 3 Stunden habe ich regelmäßig keine Lust mehr und den Kopf voll. Aber es gibt ja leider keinen 4 halbe Tage Crashkurs. Also weitergelitten. Immerhin ist es ja eine gute Wiederholung.

Der Nachmittag

Ca. 18 Uhr

Nach Hause. Endlich mal eine halbe Stunde Ruhe. Zeit, die Kopf- und Nackenschmerzen wieder zu spüren, die nun schon seit mindestens einer Woche wieder Überhand nehmen. Aber das gleich das wehtunde Handgelenk und der Fuß aus 😉

Winterabend

Der Abend

Ca. 18:30 Uhr

Innerlich bereits gewappnet, empfängt mich die Kinderparty. Haben der Papa und der Opa gut geleitet! Nun also Pizza, Essen, Spielen, Tanzen, Luftballons. Minimale Zeit, mit jedem Erwachsenen, auch der abholenden Mutter, drei Worte zu wechseln.

502_4

Vier Übernachtungsgäste. Aber mit 6 Jahren sind sie alle doch schon angenehm groß! Einmal Tränen hier, einmal Gemeuter da – aber alles gut händelbar. Große T. ist glücklich!

Und wir sind es, als das letzte Kind dann gegen 22:30 Uhr auch einschläft.

(Dass der Mann nachts um halb zwei noch eine Begegnung mit einem „ausgeschlafenen“ Kind hat, und dass große T. und Freundin natürlich am nächsten Tag um 6 Uhr aufstehen (da braucht man sich den Wecker gar nicht erst auf 6: 30 Uhr zu stellen), und sich im Flur darüber unterhalten, dass die Eltern immer solange schlafen … gehört schon zum nächsten Tag.

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Autor: Juristin

Juristin, Mutter, Ehefrau u.v.m.

1 Kommentar zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag? – 5. Februar 2017“

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