Nina Straßner „Eltern zu diskriminieren, gilt als Kavaliersdelikt“

Heute möchte ich Euch ein Interview der Süddeutschen Zeitung mit der Rechtsanwältin und Bloggerin Nina Straßner  (www.juramama.de) verlinken:

„Eltern zu diskriminieren, gilt als Kavaliersdelikt“

Auszug:

„Arbeitsrechtlerin und Bloggerin Nina Straßner macht das wütend. Sie findet, dass selbst Betroffene viel zu viel Verständnis für diskriminierende Chefs haben.

(…)

War sie Ihnen denn immer schon bewusst?

Nein, überhaupt nicht. Bis zum Ende meines Referendariats hatte ich ganz Ronja-von-Rönne-mäßig das Gefühl, Frauenquote, Feminismus und sonstiges Gedöns seien komplett überflüssig. Ich verschickte gut gelaunt gleichzeitig mit meinem Mann das erste Dutzend Bewerbungen. Auf dem Papier waren unsere Mappen beinahe identisch: gleiches Studienfach, gleiche Noten, beide Berufseinsteiger, beide frisch verheiratet. Er wurde fast überall eingeladen – und ich nirgends. Das kam ich das erste Mal ins Zweifeln.

Weiterlesen „Nina Straßner „Eltern zu diskriminieren, gilt als Kavaliersdelikt““

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2. Gleichstellungsbericht

Heute lasse ich Euch den lesenswerten Beitrag zum 2. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung von Patricia / dasnuf / da:

http://dasnuf.de/gender-gejammer-ueber-gender-gejammer/

Ich kann die abgeleiteten Forderungen nur unterschreiben. Steuerklasse V ist echt ein Unding, weil es den Beitrag desjenigen so unsichtbar macht.

Habe ja auch schon in Steuerklasse V gearbeitet: Zitat im Lohnbüro: „Na das lohnt sich für Sie ja gar nicht.“ Das ist nämlich die Außen- und auch die Innenwirkung von Steuerklasse V.

Weitere interessante Familienaspekte im obigen Artikel.

 

Meine Kur. Macht mit bei der Blogparade! #meinekur

#meineKur #mutterkindkur #vaterkindkur.

Macht mit oder lest die Erfahrungsberichter über Mütter- / Vater- Kind – Kuren. Wir haben selbst einen Antrag eingereicht und schauen mal. Selbst wenn eine Kur aber noch nichts oder zur Zeit nichts für einen ist, ist es immer empfehlenswert, seine Rechte zu kennen!

Wer im Referendariat mit Kindern ist, wer sein Examen schreibt, der hat Stress, viiiel Stress. Wer ein besonderes Kind betreuen muss, kommt schnell an seine Erschöpfungsgrenze, aber nicht schnell wieder runter. Vielleicht wird es auch für Euch Zeit, eine Kur zu machen?

Landfamilie

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Wart ihr schonmal in einer Mutter- oder Vater-Kind-Kur? Hat es euch dort gefallen? Warum? Warum nicht?

Drei Jahre ist sie jetzt her, meine Mutter-Kind-Kur.

Es gab einige Gründe, warum ich diese Kur unbedingt machen wollte, die da waren:

  1. So eine Kur mit Kind steht einem alle vier Jahre zu – warum nicht abgreifen?
  2. Einige Bekannte, die schon eine Kur erlebt hatten, schwärmten davon.
  3. So ein Kind und die damit einhergehende Verantwortung ist immer ein Grund, um sich fixundfertig, alle und schlapp zu fühlen.
  4. Ich hatte seit der Geburt, wie auch schon vorher, immer an irgendetwas gesessen. Gearbeitet, geschrieben, mich beworben, gemacht. Teilweise für Geld. Teilweise freiwillig. Oft des nachts. Jetzt sollte Schluss damit sein! Jetzt war Erholung dran!
  5. Ich habe seit meiner Kindheit Asthma und diverse Allergien. Ich nehme deshalb täglich Medikamente. Ich bin also zusätzlich belastet. Wenn das kein Grund für einen sofortigen Kurantritt ist, weiß ich auch nicht…

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Weltfrauentag 2017

Heute ist Weltfrauentag. Leider leben wir genau hier an einem Ort und in einer Zeit, in der man teilweise immer noch hervorheben muss, dass Frauen nicht dümmer sind als Männer:

EU Parlament

Von mir nur ein kurzer Gruß und ein Verweis auf den Spiegel – Artikel, der ein paar Pionierinnen vorstellt.

Schnappt Euch Eure Töchter und schaut ihn gemeinsam an. Ein bisschen Inspiration tut immer gut.

Über-Fliegerinnen

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

djb – „Sexismus in der juristischen Ausbildung“

Kurz gestreift habe ich dieses Thema schon eimal hier

Aber etwas umfassender könnt Ihr Euch beim djb (bereits einmal hier vorgestellt) informieren.

Wusstet Ihr, dass Studentinnen im ersten Staatsexamen im Durchschnitt um 0,3 Punkte schlechter bewertet werden als ihre studentischen Kollegen der gleichen Universität, wenn man als Vergleichsgruppe Studentinnen und Studenten heranzieht, die im Abitur und in den Probeexamensklausuren die gleiche Punktzahl erreichten? Insgesamt schneiden Jurastudentinnen im Examen ca. 0,7 Punkte schlechter ab als Männer.

Eine aktuelle Zusammenstellung des djb findet Ihr hier:  https://www.djb.de/JungeJuristinnen/Sexismus%20in%20der%20juristischen%20Ausbildung/