Was man so hört… XVI

Von den Ausbildern zu den Examensklausuren:

„Die Klausuren im Strafrecht sind generell unzumutbar, das ist klar.“

„Die Klausuren sind oft schlecht erstellt. Fechten Sie alles an, was Ihnen komisch vorkommt.“

„Manchmal haut das Verwaltungsgericht den Prüfungsämtern die Klausuren regelrecht um die Ohren“

Was man so hört… XV

Von anderen Studenten (Medizin):

„Tagsüber: Koffeintabletten zum Lernen, abends: Schlaftabletten zum Schlafen ( = zum Lernen, denn Schlaf ist kein Selbstzweck mehr, sondern Lernvoraussetzung).“

Es lebe das Studium. Bin mir aber sicher, wie es uns setzt sich das fort in der fachpraktischen Ausbildung.

Kleine Examensvorbereitungen 8

9) Kommentare bezahlt…… d.h. jetzt geht’s bald los… ahhhhh!

10) Liste mit Dingen im Kopf, die ich zur Prüfung mitnehmen werde:

  • drei Marker (und mal Ersatz)
  • drei Fineliner (und Ersatz)
  • Füller (und zweimal Ersatz)
  • Bleistift (Anspitzer)
  • Essen (noch überlegen)
  • Wasser
  • Post Its
  • Lineal
  • Taschentücher
  • Kopfschmerztabletten
  • Heuschnupfenkrams
  • Bonbons
  • (Gesetze und Kommentare)
  • evtl Ohrstöpsel….

11) den grippekranken Mann ins Wohnzimmer sperren im Wohnzimmer in Quarantäne halten lassen *iiiks*  Grippewelle und Examen…. ganz schlechte Kombination

Das 2. Probeexamen

Genauso wie im 1. war der Stress auch im 2. Probeexamen deutlich spürbar. Es ist einfach anstrengend, so viele Klausuren hintereinander in „Hochspannung“ zu schreiben. Blöd lag auch der einzig verfügbare Termin des Wochenendcrashkurses mittendrin *ächz*, und dazu der Kindergeburtstag.

Aber auch ohne diese Extra-Belastung ist so ein Examen stressig. Die Zeit rennt und man bemüht sich alles NOCH SCHNELL auf’s Papier zu bringen. Am letzten Tag war ich völlig fertig und saß wie in Watte in der Klausur. Aber damit war ich nicht allein. Manche haben auch nur ein (fast) leeres Blatt abgegeben. Weiterlesen „Das 2. Probeexamen“

Studium mit Kind: soll ich den Schritt wagen?

Heute ein neuer Beitrag in der Kategorie „Eltern im Job“ – die ich jetzt in Job und Ausbildung (Studium / Referendariat) aufteilen will.

Gerade in der Ausbildung, die entsprechend meistens aus Lernen, also Eigenarbeit besteht, merkt man oft schnell, dass diese genauso unsichtbar ist wie Hausarbeit. Niemand sieht sie wirklich, niemand erkennt sie wirklich an, nur dann, wenn es nicht klappt, und ganz schnell ist das Lernen das erste, was „hintenrunterfällt“ wenn’s brennt, obwohl es ja eigentlich die Hauptarbeit ist – nur ohne Geld. So ist zumindest mein persönlicher Eindruck. Habt ihr es ähnlich, oder ganz anders erlebt? Macht gerne mit, schreibt oder verlinkt Euren Beitrag zum Thema in den Kommentaren.

Heute kommt ein Beitrag von Marie, in dem sie ihr persönliches Fazit von zwei Jahren Studium mit Kind zieht. Dabei studieren hier beide Eltern. Viel Spaß beim Lesen!

Jarle ~ Marie

Ich bin nun seit 2 Jahren studierende Mama, es ist an der Zeit ein Fazit zu ziehen. Würde ich es nochmal so machen? Bekommt man alles unter einen Hut ?

Ich habe meine persönliche Meinung zu dem Thema für diejenigen aufgeschrieben, die sich noch nicht sicher sind. Natürlich ist die Situation bei jedem anders, zumal bei uns beide Elternteile noch Studenten sind. Ich bin mitten im Studium schwanger geworden. Da ich alt genug bin, um die Verantwortung für ein Kind zu tragen und einen tollen Partner habe, habe ich gar nicht erst die Vor- und Nachteile einander gegenüber gestellt. Denjenigen, die mit etwas mehr Plan als ich durch’s Leben gehen, möchte ich kurz meine Erfahrungen schildern.

Schwangerschaft

Plan: ALLE Klausuren planmäßig schreiben, Kind bekommen, weiter geht’s.

Realität: 9 Monate Übelkeit und Erbrechen, Pfeiffersches Drüsenfieber, tägliche Heulkrämpfe, alle Klausuren geschrieben, keine einzige bestanden ( in 2 Klausurenphasen).

Was ich…

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Was machst du eigentlich den ganzen Tag? – 5. Februar 2017

Heute  Gestern Vorgestern …. der 5. Februar 2017.  Frau Brüllen fragte wieder „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ (WMDEDGT). Auf ihrer Seite könnt Ihr noch viele andere Beiträge lesen.

Ein ganz normaler Examensvorbereitungstag kurz vor dem Examen mit Kind – sprich: Das Wochenende durcharbeiten und dann noch die Kinderparty schmeißen 😉

Heute sogar mal mit Bildern.

Die Nacht

Irgendwann kurz nach Mitternacht wacht die kleine T. auf und weint bitterlich. Naja, man könnte es auch schreien nennen. Ich halte gefühlt ewig – in Wahrheit vielleicht 10 min? – ihre Hand, was sonst immer hilft. Dann Hand aufs Gesicht. Hilft sonst immer super und sofort. Ganz orientiert scheint sie nicht zu sein. Die andere Hand schon seit Anfang auf dem oben liegenden Mamaohr, denn sie schreit LAUT. Schließlich wuchte ich sie doch in unser Bett in die Mitte. Augenblicklich schläft sie ein. Weiterlesen „Was machst du eigentlich den ganzen Tag? – 5. Februar 2017“

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? – 5. Januar

Neues Jahr, neues Glück, oder so. Heute ist der 5. Januar 2017.  Frau Brüllen fragte wieder „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ (WMDEDGT). Auf ihrer Seite könnt Ihr noch viele andere Beiträge lesen.

Ein ganz normaler Examensvorbereitungstag.

Die Nacht

…. tief und traumlos, dank Schlafdefizit.

Der Morgen

7: 15 Uhr

Freundlich geweckt von großer T. „Mama, Aufstehzeit! Wir müssen pünktlich zum Kindergarten und…. es hat geschneit!“ Weiterlesen „Was machst du eigentlich den ganzen Tag? – 5. Januar“