„Festhalten und ggf. weitersuchen“ – Erkenntnisse aus einer mütterlichen Jobsuche

Ein weiterer lesenswerter Beitrag aus der Reihe Eltern im Job von Mara:

marasgedanken

Wenn man als Mutter plant, wieder zu arbeiten, dann ist es erst einmal am komfortabelsten, wenn man auf seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren kann und das auch gern möchte.

Trotzdem sollte man sich in jedem Fall mit folgender Frage befassen: Wie sieht mein jetziges, neues Leben als Mutter aus und was bedeutet das für meine künftige Berufstätigkeit? Das heisst auch, dass man die neuen Anforderungen an sich, die veränderten Tagesabläufe und die für einen selbst besonders stressigen Situationen im Alltag mit Kind genau analysieren sollte. Darüber hinaus sollte man mit seinen Wunschvorstellungen rigoros aufräumen. Nichts gegen Wünsche und Träume, aber diese sollten uns beflügeln und nicht in den Burnout treiben 😉 Da es als Mutter wichtig ist, auf Dauer für sich und seine Familie zu funktionieren, sollte man die Vorbilder der „Super-Working-Mums in High-Heels“ besser mit ein wenig Skepsis betrachten. Ob man will oder nicht, man wird als Mutter ein anderer…

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Eltern im Job – unterstützt oder rausgeekelt?

Nachdem ich bereits den Beitrag Die Vereinbarkeitslüge von dieverlorenenschuhe verlinkt habe, möchte ich, um dem Thema mehr Raum zu geben, unter der neuen Kategorie „Eltern im Job – Persönliches zur Vereinbarkeit“ in loser Reihe Müttern und Vätern als Gastautoren die Möglichkeiten geben, von ihren Erfahrungen zu berichten. Ich wünsche mir, dass die Unterscheidung der Arbeitswelt in „Eltern“ und „Menschen“ bald aufhört. Es kann ja nicht jeder selbständig sein. Wer mitmachen möchte, meldet sich einfach. Ihr könnt von Euren positiven oder negativen Erfahrungen berichten.

Eine unendliche Geschichte: die Vereinbarkeitslüge

Heute möchte ich einmal auf den aktuellen und sehr berührenden Beitrag von dieverlorenenschuhe aufmerksam machen. Ich denken, es geht wirklich vielen Müttern so, das sie sich quasi zerreiben zwischen den Anforderungen.

Dabei geht es nicht um persönliches Versagen, wie man es oft empfindet, sondern um die Umstände, in denen man lebt und – insbesondere – arbeitet. Hier ist ihr Beitrag (sie arbeitet als Musikerin):

Die verlorenen Schuhe

Ursprünglich wollte ich meinen Blog auch mit anderen Geschichten füllen, mit Geschichten aus meiner Kindheit oder Gedanken zum Leben allgemein. Aber ich lande immer wieder hier, in der Falle der Vereinbarkeitslüge. Die Unvereinbarkeit meiner eigenen Berufstätigkeit mit meinem Mutterdasein lässt mich nicht los. Und ich jammere, das gebe ich zu, aber manchmal tut es gut, sich alles einfach von der Seele zu tippen.

Wieder einmal habe ich etwas nicht so hinbekommen wie ich sollte (wollte). Okay, so sollte ich nicht denken. Ich weiß inzwischen, was ich in den letzten Jahren alles geleistet habe – vieles ist eben aber meiner Meinung nach auch nicht so gut gelaufen. Ich bin keine Supermom und trotzdem schaffe ich es gleichzeitig nicht, auch noch eine Super-Arbeitnehmerin zu sein. Ich soll (nicht unbedingt gleichzusetzen mit ich möchte) auf 1000 Hochzeiten tanzen, also gleichzeitig, aber schaffe gerade mal eine, zersaust und ungeschminkt (bildlich betrachtet natürlich).

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Aus dem (Kinder)Leben…..

Wenn Kinder krank zuhause sind…

Diese Woche sind die lieben Kleinen schon wieder mal wieder krankgeschrieben, nach zwei Tagen zog Nr. 2 nach und so haben wir tatsächlich mal zwei gleichzeitig kranke Kinder. Da möchte man ja schon jubelnd in die Höhe springen. Nicht wegen der Krankheit natürlich, aber …. gleichzeitig?! Wooow, nur einmal zuhause bleiben müssen und gleich zwei Kinder dabei gesund machen?

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Woran man Jurastudenten erkennt…

Eine kleine Sammlung abseits von Perlenketten und Segelschuhen.

schönfeldersartorius

  • Der Schönfelder (wahlweise: Der Sartorius): – Rückenschmerzen auslösende dicke Gesetzessammlung im handlichen Klotz Taschenformat. Es handelt sich um eine Loseblattsammlung, die man also schöööööööön einfach aktuell halten kann, da die Gesetze sich ständig in Teilen ändern (z.B: die aktuellen Zinssätze im BGB). Alle paar Wochen kommen also schweineteure Einzelblättchen in den Handel, die eine Seitendicke haben, bei der die Blätter transparent sind und man sich wundert, dass man den Text der aufgeschlagenen Seite und der dahinterliegenden noch auseinanderhalten kann. Man kann sie sich auch gleich schön im Abonnement nach Hause bestellen.Freut einen dann ungefähr so wie eine Rechnung im Briefkasten, wenn wieder eine rote „Büchersendung“ drinliegt. Oder … weniger. In den folgenden 1-2 Stunden verbringt der Jurastudent seine Zeit damit, Seiten 1-5 alt herauszunehmen, Seiten 1-5 neu einzusortieren, Seiten 1-5 alt in den Papierkorb zu entsorgen (dabei bloß nichts verwechseln!), Seiten 5-23 gleichbleibend, herauszunehmen, Seiten 23 – 25 alt herauszunehmen, Seiten 23-25 neu einzusortieren…… Dabei bloß aufpassen, dass die Seiten nicht reißen. Nach gefühlten Ewigkeiten dann das neu sortierte Werk wieder zwischen die roten Buchdeckel stopfen. Manchmal schwierig, da es insgesamt immer mehr Seiten als vorher sind. Anwälte stellen manchmal studentische Hilfskräfte genau für diese Arbeit ein. Prädikat: Muss man haben.

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Fischer im Recht „Unser Sexmob“

Heute nur ein kleiner Beitrag, der Hinweis auf die auf jeden Fall spannende, da durch persönliche Überzeugung getragene (und nicht nur auf Stammtischfakten beruhende) Rechts- und Gesellschaftskolumne des bekannten Strafrichters am Bundesgerichtshof Thomas Fischer:

„Fischer im Recht: Unser Sexmob“

Viel Spaß beim Lesen!

Wie schreibt man eine juristische Klausur

Neulich bin ich über diesen – leider schnell eingestellten – Blog gestoßen, in dem ein Korrektor juristischer Klausuren seine Erfahrungen zusammenfasst: https://juraklausur.wordpress.com.

Habe dann auch gleich einen eigenen Fehler wiedergefunden 😀

Nachdem ich drüber nachgedacht habe, stelle ich fest: So wirklich RICHTIG habe ich an der Uni nicht gelernt, wie man eine gute Juraklausur schreibt. So ungefähr – ja. Aber so, dass das Ergebnis auch überzeugt? Und damit meine ich nicht die Entscheidung irgendwelcher Streits oder die vorgebrachten Argumente (hier sowieso: alles ist möglich (angeblich!)).

Nein, ich meine eher Dinge wie:  Weiterlesen „Wie schreibt man eine juristische Klausur“