Vereinbarkeit

Heute schreibt Greta in der Reihe „Eltern im Job“ über ihre Arbeit (30 Wochenstunden), das „getrennt erziehend“ Wechselmodell mit zwei Grundschulkindern und die „Zeit zum Leben“. (Anmerkung: Die Erfahrungen von Vätern sind auch gefragt 😉 )

gretaunddasleben

Juristin fragt uns Mütter nach unseren Erfahrungen mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Von ihrer Frage und den dazu auf ihrer Seite veröffentlichten Texten habe auch ich mich anregen lassen.

Als Wechselmodellmama habe ich mit der Vereinbarkeit von Familienleben und Erwerbsarbeit weniger Probleme als eine Mutter, die mit ihren Kindern immer zusammenlebt – das ist mir sehr bewusst.
Dass meine zwei Söhne hälftig bei mir und hälftig bei ihrem Vater leben, ist nicht meine Idealvorstellung von Familie und bleibt emotional schwierig für alle. Trotzdem kommt das Wechselmodell zumindeste einer fairen Aufgabenteilung zwischen beiden Eltern relativ nahe (wie schwer dies innerhalb von Beziehungen zu leben ist, ist sehr bewegend hier beschrieben) und die kinderfreien Tage – zur Zeit jede zweite Woche von Dienstagmorgen bis Montagmorgen – ermöglichen mir vieles: Überstunden. Mehr Überstunden. Den liegengebliebenen Haushalt nachzuarbeiten. Arzttermine mit nur einem Kind. Teilnahme an Elternabenden ohne Betreuungsproblem. Freundschaften, die nicht im…

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Vereinbarkeit bei uns

Heute von der Jongleurin (welch passender Name 😉 ) ein Beitrag zum Thema „Eltern im Job“. Sie arbeitet im politischen Bereich und ist „getrennt erziehend mit Freund“. Viel Spaß beim Lesen.

Leben. Läuft.

Das Thema „Vereinbarkeit“ ist bei mir immer ein ganz Großes – lange aus beruflichen Gründen, aber auch persönlich. Inspiriert von der Juristin will ich an dieser Stelle einmal beschreiben, wie es bei mir zu Hause aussieht.

Beruflich habe ich eine 30-Stunden-Stelle, Mittwochs dabei immer frei, mit sehr moderater Überstunden-Anfälligkeit. Büro-Besetzungszeit ist von 9-17 Uhr, es ist aber kein Thema, wenn ich mal früher gehe oder später komme, das ist sehr entspannt und auch spontan mal möglich. Meine beiden männlichen Kollegen haben zwar keine Kinder, sind aber im Ehrenamt sehr engagiert und handhaben es genauso, wenn sie Termine für ihr Engagement haben. (Für mich mal wieder ein Hinweis, dass Vereinbarkeit für Männer oft nicht bei Kindern anfängt, sondern bei zeitintensiven Hobbys. Das wäre auch mal einen Beitrag wert.) Mein Chef und das ganze Büro ist für eine Partei tätig, die Vereinbarkeit explizit unterstützt, und das wird hier tatsächlich ganz gut umgesetzt. Und ich schaffe es…

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