Teilzeitwunsch? Sie passen leider nicht mehr in unser Unternehmen 2

Die „Zeit“ hat noch einen Artikel aus der Perspektive der Personalmanager als Folge zu „Teilzeitwunsch? Sie passen leider nicht mehr in unser Unternehmen“ folgen lassen:

„Hausfrauensammelbecken“

Interessant und ziemlich ätzend zugleich.

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Frust

Heute ein Beitrag von Fenchelfrau in der Reihe „Eltern im Job“. Sie berichtet von der Schwierigkeit und dem Unverständnis gegenüber Eltern bei einer Promotion bzw. Karriere in der Wissenschaft (insbesondere ab Absatz 3).

Vereinbarkeit

Heute schreibt Greta in der Reihe „Eltern im Job“ über ihre Arbeit (30 Wochenstunden), das „getrennt erziehend“ Wechselmodell mit zwei Grundschulkindern und die „Zeit zum Leben“. (Anmerkung: Die Erfahrungen von Vätern sind auch gefragt 😉 )

gretaunddasleben

Juristin fragt uns Mütter nach unseren Erfahrungen mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Von ihrer Frage und den dazu auf ihrer Seite veröffentlichten Texten habe auch ich mich anregen lassen.

Als Wechselmodellmama habe ich mit der Vereinbarkeit von Familienleben und Erwerbsarbeit weniger Probleme als eine Mutter, die mit ihren Kindern immer zusammenlebt – das ist mir sehr bewusst.
Dass meine zwei Söhne hälftig bei mir und hälftig bei ihrem Vater leben, ist nicht meine Idealvorstellung von Familie und bleibt emotional schwierig für alle. Trotzdem kommt das Wechselmodell zumindeste einer fairen Aufgabenteilung zwischen beiden Eltern relativ nahe (wie schwer dies innerhalb von Beziehungen zu leben ist, ist sehr bewegend hier beschrieben) und die kinderfreien Tage – zur Zeit jede zweite Woche von Dienstagmorgen bis Montagmorgen – ermöglichen mir vieles: Überstunden. Mehr Überstunden. Den liegengebliebenen Haushalt nachzuarbeiten. Arzttermine mit nur einem Kind. Teilnahme an Elternabenden ohne Betreuungsproblem. Freundschaften, die nicht im…

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Vereinbarkeit bei uns

Heute von der Jongleurin (welch passender Name 😉 ) ein Beitrag zum Thema „Eltern im Job“. Sie arbeitet im politischen Bereich und ist „getrennt erziehend mit Freund“. Viel Spaß beim Lesen.

Leben. Läuft.

Das Thema „Vereinbarkeit“ ist bei mir immer ein ganz Großes – lange aus beruflichen Gründen, aber auch persönlich. Inspiriert von der Juristin will ich an dieser Stelle einmal beschreiben, wie es bei mir zu Hause aussieht.

Beruflich habe ich eine 30-Stunden-Stelle, Mittwochs dabei immer frei, mit sehr moderater Überstunden-Anfälligkeit. Büro-Besetzungszeit ist von 9-17 Uhr, es ist aber kein Thema, wenn ich mal früher gehe oder später komme, das ist sehr entspannt und auch spontan mal möglich. Meine beiden männlichen Kollegen haben zwar keine Kinder, sind aber im Ehrenamt sehr engagiert und handhaben es genauso, wenn sie Termine für ihr Engagement haben. (Für mich mal wieder ein Hinweis, dass Vereinbarkeit für Männer oft nicht bei Kindern anfängt, sondern bei zeitintensiven Hobbys. Das wäre auch mal einen Beitrag wert.) Mein Chef und das ganze Büro ist für eine Partei tätig, die Vereinbarkeit explizit unterstützt, und das wird hier tatsächlich ganz gut umgesetzt. Und ich schaffe es…

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Beruf und Kind? Geht das?

Heute ein neuer Beitrag in der Reihe „Eltern im Job“ vom „Herr Räuberzauber“, also zum Thema Vereinbarkeit aus Vätersicht, was mich ganz besonders freut, schließlich kann die Frage, wie man Kind und Job zusammenbekommt, nicht nur an den Müttern hängen:

Weniger Haushalt = mehr Freizeit

Es ist eine Tatsache, dass jeder Mensch nur 24 Stunden am Tag hat. Und jeder hat viele viele Möglichkeiten diese Zeit zu verbringen. Manche langweilen sich oft, viele hetzen, manche wollen Dinge und dürfen oder können nicht, manche müssen und wollen nicht…

Fast alle Eltern haben die gleichen Themen, denen sie ihre Zeit widmen wollensollenmüssen:

Weiterlesen „Weniger Haushalt = mehr Freizeit“

Kind und Job – nahezu inkompatibel

In der Reihe Eltern im Job heute Teil 2 von Maras Gedanken zur Jobsuche, wenn man mit einem kleinen Kind eine Teilzeitbeschäftigung sucht.

marasgedanken

Wenn man als Mutter eines Kleinkindes Stellenanzeigen durchforstet, kann man nur durchdrehen.

Bei der Eingabe seiner Jobbezeichnung in eine Suchmaschine wird man vielleicht noch freudig überrascht sein, ob der vielen Angebote. Leider hat man vergessen „Teilzeit“ als Suchkriterium einzugeben und die Ernüchterung folgt sofort. Die angezeigten Jobs verringern sich binnen einer Hundertstel-Sekunde auf ein Zwanzigstel. (Update: Von diesen übrigbleibenden Jobs, sind dann auch noch die Hälfte über Zeitarbeit zu vergeben)

Vielleicht ist man unkonventionellen Arbeitsmodellen zugeneigt, wie z.B. nur einen oder zwei oder drei Tage die Woche arbeiten. Solchen Konstruktionen, an weniger als vier Tagen die Woche arbeiten, auf Wunsch des Arbeitgebers eventuell noch zu abweichenden Zeiten, stehen schon die Kita und die Behörde, die den Kita-Gutschein vergibt, kritisch gegenüber. Sie stellen sich maximal quer, so dass man es als Mutter irgendwann aufgibt, weiter den Traum einer für einen selbst kinderkompatiblen Arbeit zu verfolgen. Man wird quasi  gezwungen, so viele…

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